Datenschutzbestimmungen gemäß GDPR
Anwendungsbereich
Diese Regelungen betreffen die Verarbeitung personenbezogener Daten von Nutzern mit Bezug zu Deutschland
Sie gelten sowohl für das Anbieten von Waren oder Dienstleistungen an Personen in Deutschland als auch für die Beobachtung ihres Nutzerverhaltens, unabhängig davon, ob die Datenverarbeitung innerhalb oder außerhalb der Europäischen Union erfolgt
Erfasst sind sowohl elektronische Daten als auch strukturierte papierbasierte Aufzeichnungen
Nicht eingeschlossen ist die Verarbeitung im rein persönlichen oder familiären Bereich
Grundprinzipien der Datenverarbeitung
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt unter Einhaltung folgender Anforderungen:
Rechtmäßigkeit, Transparenz und faire Behandlung
Zweckbindung auf eindeutig definierte Verarbeitungsziele
Beschränkung auf notwendige Daten sowie Sicherstellung ihrer Richtigkeit
Begrenzung der Speicherdauer auf den erforderlichen Zeitraum
Schutz von Integrität und Vertraulichkeit zur Verhinderung unbefugten Zugriffs oder Offenlegung
Rechte der betroffenen Personen
Betroffene Personen können folgende Rechte ausüben:
Auskunft über gespeicherte Daten sowie Information über deren Verarbeitung
Berichtigung unzutreffender Daten
Löschung personenbezogener Informationen (Recht auf Vergessenwerden)
Einschränkung der Verarbeitung sowie Widerspruch gegen bestimmte Verarbeitungen
Übertragbarkeit der Daten in einem strukturierten Format
Widerruf einer erteilten Einwilligung
Bei Personen unter 15 Jahren ist die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten erforderlich
Pflichten externer Auftragsverarbeiter
Dienstleister, beispielsweise im Bereich Logistik, Kundenservice oder Hosting, sind verpflichtet:
Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage dokumentierter Anweisungen vorzunehmen
Geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Daten umzusetzen
Bei der Wahrnehmung von Betroffenenrechten zu unterstützen
Datenschutzverletzungen unverzüglich zu melden
Aufzeichnungen über sämtliche Verarbeitungstätigkeiten zu führen
Soweit erforderlich, eine verantwortliche Person für den Datenschutz zu benennen und diese der zuständigen deutschen Aufsichtsbehörde zu melden
Datenübermittlung in Drittländer
Bei der Übertragung personenbezogener Daten in Staaten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums ist ein angemessenes Schutzniveau sicherzustellen, beispielsweise durch:
Angemessenheitsbeschlüsse der Europäischen Kommission
Standardvertragsklauseln (SCC)
Zusätzliche Maßnahmen wie Verschlüsselung und Zugriffsbeschränkungen
Aufsicht und Sanktionen
Die zuständige Aufsichtsbehörde in Deutschland (BfDI) ist befugt:
Prüfungen und Kontrollen durchzuführen
Nicht konforme Datenverarbeitungen auszusetzen oder zu untersagen
Geldbußen zu verhängen, die bis zu 20000000 € oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes betragen können, wobei der höhere Betrag maßgeblich ist
Einhaltung der Datenschutzanforderungen
Die Datenverarbeitung erfolgt unter Berücksichtigung der Rechte der betroffenen Personen sowie transparenter Abläufe
Zur Reduzierung von Risiken im Bereich Datenschutz werden geeignete organisatorische und technische Maßnahmen eingesetzt